Aktuelles

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Ausschreibung Lisbeth und Erich Böckler-Stipendium 2020

Bewerbung für das Lisbeth und Erich Böckler Stipendium bis zum 31. März.

Der Name des Stipendiums erinnert an die Stifter, den Architekten Dr. Erich Böckler und seine Ehefrau Lisbeth Böckler, die 1977 eine Stiftung ins Leben riefen zur Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der künstlerischen Kultur des Ostseeraums, insbesondere der baltischen Länder und ihrer europäischen Zusammenhänge.

Das Stipendium richtet sich an Doktorand/innen und Postdocs aus den baltischen Ländern mit Schwerpunkt Kunstgeschichte oder eines damit verwandten Faches. Das aktuelle Forschungsthema sollte Bezug zu den baltischen Ländern bzw. zum Ostseeraum haben.

Das Stipendium dient in erster Linie der Vertiefung bereits vorhandener Kenntnisse der deutschen Sprache und darüber hinaus der eigenen Forschung und der weiteren Vernetzung. Ganz im Sinne der Stifter, unterstützt das Stipendium den wissenschaftlichen Austausch zwischen den Ländern und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Das Stipendium hat eine Laufzeit von maximal drei Monaten; ein verkürzter Aufenthalt von zwei Monaten ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Von den Bewerber/innen wird erwartet, dass sie sich für die Dauer des Stipendiums in Deutschland aufhalten und den Aufenthalt mit einer Teilnahme an einem 4-8-wöchigen Deutschkurs verbinden. In dieser Zeit sollen zudem für die eigene Forschung relevante Einrichtungen, Institute, Archive, Museen, Bibliotheken o.ä. aufgesucht werden.

Die Höhe des Stipendiums beträgt bis zu 8.500 Euro. In bestimmten Fällen wird ein Familienzuschlag gewährt.

Bewerbungsfrist: 31. März 2020.

Weitere Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle der Stiftung: geschaeftsstelle@boeckler-mare-balticum-stiftung.de oder Tel. +49 (0)30 30883262.

Lisbeth und Erich Böckler-Stipendium 2019

Fellow des diesjährigen Lisbeth und Erich Böckler-Stipendiums ist Liisa-Helena Lumberg aus Tallinn.

Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in den baltischen Ländern

Das "Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in den baltischen Ländern" ist ein Projekt der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg und der Dehio-Vereinigung (Wissenschaftliche Vereinigung zur Fortführung des kunsttopographischen Werkes von Georg Dehio e. V.) sowie mit Projektpartnern in den baltischen Ländern, derzeit die Estnische Kunstakademie / Eesti Kunstiakadeemia in Tallinn und das Museum der Estnischen Architektur / Eesti Arhitektuurimuuseum. Das Projekt wurde im Dezember 2017 in einem einjährigen Vorprojekt mit finanzieller Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) entwickelt. Seit Februar 2019 wird es als dreijähriges Hauptprojekt zu den Kunstdenkmälern in Estland weitergeführt, ermöglicht durch großzügige Förderungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Gerda Henkel Stiftung.

Zum Europäischen Kulturerbejahr SHARING HERITAGE 2018 wurde das Projekt in die Liste als offizieller Beitrag aufgenommen.

Partner:

Gefördert von:

Homburger Gespräch 2019

Cultural Landscape: Content, Perception, Transformation. The Baltic States in European Garden Culture / Kulturlandschaft: Inhalte, Wahrnehmung, Transformation. Das Baltikum in der europäischen Gartenkultur

Homburger Gespräch der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung - Internationale wissenschaftliche Konferenz in Kooperation mit der Werner Reimers Stiftung, Bad Homburg, und der Lettischen Akademie der Wissenschaften, Riga

Ort: Turaida und Riga
Termin: 14.-17. September 2019
Programm Homburger Gespräch 2019

Konferenzbericht auf der Homepage des IFZO, Greifswald, Arbeitsbereich „Zur Gegenwart des kulturellen Erbes“ (Dr. Antje Kempe):
Deutsche Version:
https://phil.uni-greifswald.de/institute/einrichtungen/ifzo/forschungsbereiche/zur-gegenwart-des-kulturellen-erbes/
Englische Version:
https://phil.uni-greifswald.de/en/departments/facilities-organisations/ifzo/research-groups/the-topicality-of-cultural-heritage/

Edition Mare Balticum

Die Ausstattung des Doberaner Münsters. Kunst im Kontext, hrsg. von Gerhard Weilandt und Kaja von Cossart, Fotos von Volker Hoffmann. In: Edition Mare Balticum. Bd. 2, hrsg. von der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung. Petersberg, Michael Imhof Verlag, 2018.
ISBN: 978-3-7319-0176-1

Info

3rd Conference of Baltic Art Historians, Riga 6.-8- Oktober 2016

"Challenges of International Cooperation in Art History and Cultural Studies in the Baltic Sea Region. The Böckler-Mare-Balticum-Foundation"
Dr. Ulrike Nürnberger

Diese Power-Point Präsentation wurde 2016 auf der 3. baltischen Kunsthistorikerkonferenz in Riga gezeigt. Sie informiert über das Tätigkeitsspektrum der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung und gibt Auskünfte über Forschungseinrichtungen, Museen und Universitäten sowie weitere Förderer in Deutschland, die im Bereich der kunst- und kulturhistorischen Forschung im Ostseeraum aktiv sind.

Für die Power-Point Präsentation klicken Sie bitte hier.